Das Auge isst mit!

Und täglich lockt das Brot im Regal…

Bis die fertigen Laibe frühmorgens knusprig und duftend im Regal liegen, hat der Bäcker schon mehrere Stunden Arbeit hinter sich und ist zum ersten Mal wieder müde. Doch wenn sich der Laden mit den ersten Kunden zu füllen beginnt und die Kasse klingelt, weiß er: Die Mühe hat sich gelohnt.

Das Bäckerhandwerk ist eines der ältesten und traditionsreichsten überhaupt. Brot ist neben seiner Eigenschaft als wichtiges Grundnahrungsmittel auch ein jahrtausendealtes Kulturgut. Schließlich heißt es, die Menschen hätten ihr Nomadendasein aufgegeben, als sie anfingen Getreide zu kultivieren. Sie wurden vom Jäger und Sammler zum Ackerbauer und lernten, Getreide als Grundnahrungsmittel für sich zu nutzen. Wenn man diesen Gedanken weiterspinnt, liegt der Schluß nahe, dass die Bäcker zu den ersten Handwerkern der Menschheit zählen.

Falls Sie sich in die Sozial- und Kulturgeschichte des Brotes vertiefen wollen, haben wir einen besonders – sagen wir mal – schmackhaften Tipp für Sie: Besuchen Sie das Deutsche Brotmuseum in Ulm. Hier ist die Geschichte des Brotes, des Mehlmahlens und Brotbackens detailliert und interessant aufbereitet. Das Museum ist virtuell oder beim nächsten Wochenendausflug auf jeden Fall einen Abstecher wert!

Zeig mir dein Brot und ich weiß, woher du bist

Brote und ihre Herstellung unterscheiden sich nicht nur von Region zu Region, sondern auch von Land zu Land erheblich. Und auch wie diese Brote im Regal präsentiert werden, unterliegt wiederum den jeweils gängigen kulturellen Gepflogenheiten. Nehmen wir das französische Croissant – oder noch klassischer – die Baguette im Gegensatz zum Sauerteiglaib oder gar einer österreichischen Handsemmel. Sie alle sehen ganz verschieden aus, und sie alle werden in ihren Ursprungsländern unterschiedlich im Regal präsentiert. In einem Punkt sind sich jedoch alle Kulturen einig: Das Auge isst immer mit.  

Egal, wo man zu Hause ist, leichter hat man es als Bäcker, wenn man auf ein paar Hilfsmittel zurückgreifen kann. Spezielle Einweg-Brot- und Kuchenbackformen – ob aus Holz oder Papier – gehören auf jeden Fall in diese Kategorie. In vielen Größen und Formen sind sie kleine Backassistenten, deren Siegeszug, kaum haben sie sich einmal bewährt, nicht mehr aufzuhalten ist. Ob nun Brot, Quiche Lorraine, Pizza oder Kuchen darin gebacken werden, bleibt dem Bäcker überlassen. Möglich ist fast alles.

Das Backgut bleibt in der Backform, von der Vorbereitung über den Backvorgang im Ofen und die Präsentation im Laden bis zum Konsumenten nach Hause. Den Bäcker freut‘s, denn er spart sich viele Handgriffe und somit wertvolle Zeit. Mit individuellem Logoaufdruck und zusätzlich einer griffigen Werbebotschaft wird die Backform zum idealen Werbeträger. Die Bäckerprodukte wie Brot oder Kuchen bekommen so eine individuelle Optik und haben einen hohen Wiedererkennungswert.

Holzbackformen VariantenHolzformen nicht nur zum Backen – auch zum Anrichten von kleinen warmen und kalten Speisen

Die innovativen Holzformen bieten sich natürlich nicht nur für das Backen und Präsentieren von Brot und anderem Backwerk an. Auch warme Gerichte oder Salate können darin appetitlich und hygienisch angerichtet werden, herkömmliches Geschirr und der Abwasch erübrigen sich. Beim Verzehr kleckert es garantiert nicht. Möglich wird das durch ein beidseitig silikonisiertes Einlagepapier, da tropft nichts durch, die Finger bleiben sauber.

Hat der Konsument sein Brot, seinen Kuchen, die Quiche oder den kleinen Imbiss verzehrt, geht auch die Papier bzw. die Holzform den Weg vieles Irdischen: in den Müll – sauber, umweltfreundlich, praktisch.

Wußten Sie, dass…

… ein deutsches Brotregister existiert? Es wurde vom Zentralverband des Deutschen Bäckerhandwerks gegründet. Seine Aufgabe besteht darin, die über Jahrhunderte gewachsene deutsche Brotlandschaft zu bewahren, als Kulturgut zu schützen und die Leistung der deutschen Bäcker gebührend zu würdigen. Machen Sie mit – tragen Sie als Innungsmitglied Ihre eigene Brotspezialität gleich online ein!