Ganz schön stark: die Geschichte der Wellpappe.

Der Versandkarton: wenn Pappe hohe Wellen schlägt!

Stabil, überall und noch dazu aus nachwachsenden Rohstoffen.

Gewelltes Papier ist stärker als flaches. Sogar so stark, dass heutzutage ganze Möbelstücke aus Wellpappe hergestellt werden. Speziell im Versandwesen und beim stoßfesten Verpacken von Waren sind Faltschachteln in allen Größen und Ausführungen ein Muss. Der Versandkarton gilt als die beliebteste Verpackung überhaupt!

Ihre Anfänge fand die Wellpappe beim Schützen von Flaschen. Aber auch in Hüten und Koffern wurde das stabile Material gern als Stütze eingesetzt. Das Prinzip ist so einfach wie genial: gewelltes, doppelt gelegtes und verklebtes Papier ist sehr stabil. Je mehr Lagen, desto stabiler die Pappe.

Wer hat es erfunden? Die Engländer um 1864. Inspiration für die Pappe scheinen Rüschen gewesen zu sein, die mittels sogenannter Plissiermaschinen hergestellt wurden. Albert Al Jones erkennt den Nutzen der Wellpappe als Schutzmaterial: er lässt das gewellte Papier im Dezember 1871 patentieren. In ihren Anfängen mussten Wellpappen noch von Hand verklebt werden.

Heute läuft der Prozess natürlich vollautomatisch und in sehr großen Mengen ab. Darüber hinaus ist Wellpappe auch ein Recycling-Material – denn sie wird zu sehr großen Teilen aus Altpapier gefertigt. Da Papier ursprünglich aus Holzfasern hergestellt wird und Holz ein nachwachsender Rohstoff ist, gilt die moderne Faltschachtel als sehr umweltschonende Verpackung.

Video - WellpappeWerfen Sie einen Blick ins Video aus der Sendung Galileo von ProSieben: Alltagshelfer Pappkarton – hier erfahren Sie, wie stark die Wellpappe ist!  Viel Spass beim Ansehen.