Essen am Puls der Zeit: Street-Food ist die neue Lieblingsspeise

Street-Food Märkte und Festivals erfreuen sich zunehmender Beliebtheit

Die neue Imbisskultur wird zum Trend und löst einen regelrechten Hype aus, den man in dieser Form bisher nur aus der Modebranche kennt. Street-Food serviert uns phantasievolle und trotzdem schnelle Gerichte aus frischen Zutaten, die sich perfekt im Freien genießen lassen.

Von einem Stand zum anderen schlendern, eine Vielfalt an verschiedenen Leckereien probieren und neue Kreationen kennenlernen – das macht Laune! Überall in Europa finden zunehmend Street-Food Märkte und Festivals statt, wo Gäste aus fahrbaren Küchen, umgebauten Containern und kreativ gezimmerten Hütten mit feinem Essen verwöhnt werden.

Der Trend zieht sich von London über Berlin, Barcelona, Zürich, Mailand bis nach Wien und wird dabei nicht nur von den sogenannten Hipstern besucht, sondern von durchschnittlichen Hauptstädtern aller Altersklassen. Ganz vorne dabei ist natürlich Berlin, wo schon seit drei Jahren der “Street-Food Thursday” in Kreuzberg stattfindet. Der Event hat sich sofort als Kulinarik-Mekka der ganzen Stadt etabliert, und auch am Wochenende findet man die Food-Trucks regelmäßig an verschiedenen Standorten aneinandergereiht.In anderen deutschen Metropolen wie etwa Stuttgart, Köln oder Mainz sowie in den Schweizer Städten fasst der Trend auch schnell Fuß.

Warum sind die Street-Food Märkte und Festivals so angesagt?

Street-Food ist keine neue Erfindung. Wie bei vielen Trends wurden die mobilen und improvisierten Küchen zuerst in Amerika (New York) zum Renner, bevor sie auch in Europa auftauchten. Sie erfüllten nicht nur den Zweck des “schnellen Slow Food”, sondern lösten einen Hype aus und wurden auf einmal cool. Wer auf den Social Media Plattformen auf “Teilnehmen” klickt, ist angesagt und geht mit der Zeit. Dazu erfüllen die Street-Food Festivals die Anforderungen moderner Esskultur:

  1. Das Zwischenmenschliche – man trifft sich mit Familie und Freunden in lockerer Atmosphäre, um sich gemeinsam durch das abwechslungsreiche Angebot zu kosten und miteinander Zeit zu verbringen. Hier gibt es keine Zielgruppe, denn gutes Essen schätzt schließlich jeder.
  2. Schnell und trotzdem frisch – wie beim Fast Food geht es hier ähnlich schnell, nur dass die Gerichte um einiges vielfältiger und kreativer ausfallen. Vor allem exotische Kreationen füllen eine bisher ungedeckte Marktlücke. Die Gerichte werden vor den Augen der Gäste zubereitet, was Frische garantiert. Massenabfertigung war gestern, heute sind Qualität und Bioprodukte angesagt.
  3. Essen Plus – das ganze Drumherum wie etwa Live-Bands, DJs, bunte Fähnchen, Lichterketten, verschiedene Kulturen und die bemalten Food-Trucks sorgen für ungezwungene Stimmung und gute Laune. Dazu finden die Street-Food Festivals und Märkte oft an ungewöhnlichen Orten wie Industriehallen, Dachterrassen oder Eishallen statt. Es geht also nicht nur um das Essen selbst, sondern auch um den Event an sich. Street-Food ist kein Essens- sondern ein Lifestyle-Trend.

Wussten Sie, dass …

… Street-Food seine Wurzeln in Asien hat? Essen von der Straße ist dort kulturell bedingt und sichert vielen Familien das Überleben.

… viele Menschen, die mit einem normalen Bürojob nicht zufrieden sind, ins Street-Food Business einsteigen? Damit hat man was Eigenes, was richtig erfüllt. Eine beliebte Option, da die Einstiegshürde relativ niedrig ist.

… sich viele Street-Food Verkäufer für den Vertrieb von regionalen Produkten und gegen Lebensmittelverschwendung einsetzen?

… es für viele Städte Websites gibt, die anzeigen, wo sich die Food-Trucks gerade befinden, z.B. http://www.foodtrucksoesterreich.at

Ihr Street-Food ist rundum gut verpackt mit diesen Produkten: