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25.10.2018

Neues Verpackungsgesetz zum 1. Januar 2019

Die wichtigsten Änderungen für Sie im Überblick

Seit 1991 regelt die Verpackungsverordnung die Verantwortungen für die Sammlung und Entsorgung von Verpackungen – und auch deren Finanzierung. Zum 1. Januar 2019 löst das Verpackungsgesetz diese Verordnung ab. Wir informieren Sie über die wichtigsten Änderungen im Überblick.

Eines vorab: Lizenzieren Sie bereits Ihre Serviceverpackungen über uns, ändert sich für Sie nichts und Sie müssen nicht tätig werden. Denn die Regelungen zur Lizenzierung von Serviceverpackungen bleiben weiterhin so bestehen. So können Sie auch ab dem 1. Januar 2019 die Entsorgungsgebühren über uns abrechnen (weitere Informationen zu diesem Service).

Änderungen zum 1. Januar 2019

Neu überwacht jedoch die Stiftung Zentrale Stelle Verpackungsregister die gesetzeskonforme Lizenzierung von Verpackungen. Dabei sorgt deren zentrales – und öffentlich einsehbares – Register LUCID für höhere Transparenz und Fairness sowie eine bessere Kontrolle. Denn in diesem Register müssen sich alle Hersteller bzw. Unternehmen, die mit Ware befüllte Verkaufsverpackungen erstmals in den Verkehr bringen, die typischerweise beim privaten Endverbraucher anfallen, bis zum Jahreswechsel registrieren.

Sie weisen damit nach, dass sie – wie bereits jetzt durch die Verpackungsverordnung erforderlich – einen Vertrag mit einem dualen System haben, das für die Verwertung der Verpackungen sorgt. Auf diese Weise ist sichergestellt, dass die Sammlung und das Recycling der Verpackungen finanziert ist. Schließlich vergleicht die Stiftung die Angaben der Hersteller, welche Mengen an Verpackungen sie in den Verkehr bringen, mit den Mitteilungen der Dualen Systeme, welche Mengen bei ihnen lizenziert werden.

Sonderfall Serviceverpackungen

Wie oben bereits erwähnt stellen Serviceverpackungen – wie schon in der jetzigen Verordnung – auch im neuen Gesetz eine Ausnahme dar. Darunter fallen alle Verpackungen, die die Übergabe von Waren an den Endverbraucher ermöglichen – etwa Heißgetränkebecher, Papierfaltenbeutel oder Kunststoffschalen – und vor Ort befüllt werden. Sie müssen von den Verwendern, die sie in den Verkehr bringen, nicht selbst lizenziert werden, denn diese Pflicht kann auch an den Vorvertreiber übertragen werden. Diesen Service bietet Ihnen RAUSCH schon seit der Einführung der Verpackungsverordnung. Nutzen Sie diese Dienstleistung, müssen Sie sich auch nicht im Register LUCID registrieren. Unser Nachweis auf Ihrer Rechnung über die gezahlten Entsorgungsgebühren sowie unsere Registrierung bei LUCID ist ausreichend, damit Sie auch nach dem 1. Januar 2019 gesetzeskonform handeln.

Gerne beraten wir Sie zu Ihren Fragen und unserem Service auch persönlich. Kontaktieren Sie uns unter T. 0821 796 03 58.


Hinweis:

Für alle anderen Verkaufs- oder Transportverpackungen, die Sie in Verkehr bringen, müssen Sie sich selbst einem Dualen System anschließen und auf LUCID registrieren. Dies können wir nicht für Sie übernehmen. Weiter Informationen zum neuen Verpackungsgesetz finden Sie auch auf der Seite der Stiftung Zentrale Stelle Verpackungsregister (ZSVR).

Bitte beachten Sie auch, dass wir Sie nicht rechtsverbindlich beraten können. Das vollständige Verpackungsgesetz lesen Sie hier.